Das Projekt «Sexualkunde transparent» richtet sich vor allem an Eltern. Vereine, Gemeinden und Schulen können Sexualpädagoginnen und Sexualpädagogen für Vorträge und Diskussionen in ihre Gemeinde einladen. Für die Veranstaltung ist lediglich ein kleiner Unkostenbetrag in der Höhe von 100 bis 200 Franken zu entrichten.

In der Schweiz sind die Eltern für die Sexualerziehung ihrer Kinder zuständig. Sie sind verantwortlich für das Wissen, Einstellungen und Werthaltungen ihrer Kinder im Zusammenhang mit Sexualität. Der gesellschaftliche Auftrag an die Schule ist, ein ausreichendes Unterrichtsangebot bereit zu stellen, das die Eltern bei ihrem Erziehungsauftrag unterstützt.

Die Referate sollen zeigen, wie heute in der Deutschschweiz Sexualkunde vermittelt wird und was die Rahmenbedingungen sind. Auch soll deutlich gemacht werden, inwiefern die Schule mit dem sexualkundlichen Unterricht gesamtgesellschaftliche Interessen abdeckt.

Das Projekt wird von der Interessengruppe für eine vernünftige Sexualkunde durchgeführt, mit fachlicher Unterstützung von Sexuelle Gesundheit Schweiz.