Das Projekt «Sexualkunde transparent» wird von der Interessengruppe für eine vernünftige Sexualkunde realisiert.

Die Interessengruppe für eine vernünftige Sexualkunde setzt sich aus Mitgliedern verschiedener Parteien von links bis rechts zusammen. Dazu gehören gehören Politikerinnen und Politiker der Jungen Grünen, Grünen, JUSO, SP, Grünliberalen, CVP, BDP, FDP und SVP.

Die IG arbeitet mit verschiedenen Fachstellen zusammen. Sie wird unterstützt von den Dachverbänden für sexuelle Orientierung, namentlich von der Lesbenorganisation Schweiz LOS und der Schweizerischen Schwulenorganisation PINK CROSS.

Die Stellungnahmen der IG werden in der Regel von allen Mitgliedern untersützt. Ausnahmen kann es bei Positionen zu eidgenössischen Volksabstimmungen geben, bei denen manchmal die offiziellen Partei-Parolen abgewartet werden. Bei den Stellungnahmen gegenüber den Medien werden jeweils die Namen der Parteien aufgezählt, deren Mitglieder die entsprechende Position mittragen.

Die IG vernünftige Sexualkunde engagiert sich für die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung in allen Belangen der Sexualität. Die IG fordert Qualitätsstandards für die Sexualkunde, die in der ganzen Schweiz gültig sind.

Mit vernünftig ist eine Sexualkunde gemeint, die keine Extrempositionen enthält. Aus Sicht der IG vernünftige Sexualkunde müssen die Pädagoginnen und Pädagogen Qualitätsstandards zusammen mit den Kantonen gemeinsam bestimmen. Das führt automatisch dazu, dass die Qualitätsstandards ausgewogen sein werden. Die IG steht für eine Sexualaufklärung ein, die im Rahmen einer Qualitätssicherung in Kantonen und Gemeinden selbstbestimmt und damit durchaus unterschiedlich gestaltet werden kann.